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Das Vergessen oder Die Trennung von der Wirklichkeit Teil 2 von 3 – Inkarnation – Ein lebenslanges Wachstum

Inkarnation ist kein Ereignis, was mit dem Zeitpunkt der Geburt abschließt. Inkarnation ist vielmehr ein lebenslanger Prozess des Wachstums und Integrierens feinerer Schwingungen und Seelenaspekte in unseren physischen Körper. D.h. wir lassen Energien aus der Quelle Allen Seins über das Kronen- und Wurzelchakra, während des Reifens und Heranwachsens in unserem menschlichen Körper, von den feineren Auraschichten in die dichteren Schichten hereinfließen, bis sie schließlich in jede unserer physischen Körperzellen integriert werden. Somit nutzen wir die einfließenden Energien in jeder unserer Entwicklungsphasen für unser lebenslanges Wachstum und erweitern dadurch unser Bewusstsein bzw. vergrößern unsere in Teil 1 beschriebene Wahrnehmungskurve. Jeder Lebensabschnitt geht einher mit höheren Schwingungen, dem Aktivieren unterschiedlicher Chakren, mit Bewusstseinserweiterung und neuen Lernerfahrungen.

Implantate metaphysisch

Gelenkt wird der Inkarnationsprozess von unserem wahren Selbst oder dem höheren Selbst. Dieser Lebensplan ist in unserem Kausalkörper (ketherischen Negativkörper) gespeichert und steht in direkter Verbindung mit unserem 7. Chakra. Die dynamische, ja nahezu schimmernde Konsistenz dieser 7. Ebene (Lichtschwingung) rührt von den Entscheidungen unseres freien Willens, welche wir im Laufe unseres Lebens treffen. In dem Maße, in dem wir dann unsere Wahrnehmungs- u. Wirklichkeitsbereiche als Individuum ausweiten, entfaltet sich auch, global gesehen, die gesamte Menschheit. Der evolutionäre Prozess, der es also jeder folgenden Generation ermöglicht höhere Schwingungsbereiche wahrzunehmen und zu leben, bewirkt folglich eine Vergrößerung des Wahrnehmungskegels/-kurve und eine Höherentwicklung der Menschheit.

Bevor es zur Empfängnis kommt, wird der Inkarnationsprozess eingeleitet.

Nach jedem sogenannten physischen Tod, im Wissen und in der Verbundenheit mit der AllEinheit, der Quelle Allen Seins od. dem Magischen Netz, berät sich bildlich gesprochen die Seele mit ihren geistigen Führern / höheren metaphysischen feinstofflichen Wesenheiten über ihren Lebensplan. Es wird ergründet, welche Aufgaben für ihr Seelenwachstum zu erfüllen sind, mit welchen karmischen Erfahrungen sie sich auseinanderzusetzen hat und welche Glaubenshaltungen vorerst persönlich/individuell zu transformieren sind. Ich nenne unseren Planeten Erde oder Lady Gaia gerne ‚Schulungsplanet Erde‘, denn, wie mir gezeigt wurde, macht die Spezies Mensch hier (auf verschiedenen Ebenen) mit verschiedenen Körpern, u.a. dem physischen Körper, dem Emotionalkörper, dem Mentalkörper, von Inkarnation zu Inkarnation, Erfahrungen in Form von Gedanken, Gefühlen und physischem Erleben, um zu Wachsen und ihr wahres Selbst zu erkennen. Gott oder die Quelle Allen Seins kann nicht personifiziert selbst inkarnieren. Gott erfährt sich durch jeden Einzelnen von uns und somit ist jeder Einzelne von uns Gott. Das Ganze besteht aus einzelnen Teilen, wobei jedes Teil wiederum das Ganze selbst repräsentiert.

Nachdem wir nun also mit unseren geistigen Führern unsere Lebensaufgaben bestimmt haben, wird geschaut, welche Energien für bestimmte Erfahrungen notwendig sind, bzw. welche physischen Eltern uns ihre Energiemischung bereitstellen können, aus denen schließlich unser physisches Gefäß gebildet wird, in welches unsere Seele inkarniert.

Diese Energiemischung unserer physischen Eltern stattet unsere Seele genau mit dem aus, was für unsere Lernaufgabe gebraucht wird. Die Seele übernimmt also zuerst persönliche Lernaufgaben, die nach gemeisterter Prüfung für ihre Aufgabe in der Welt od. für die Menschheit als Ganzes eingesetzt werden können. So wie jede Seele (Energiematrix) einzigartig ist, so gibt es auch für jeden Lebensplan eine Vielzahl von möglichen Wirklichkeiten, die, wiederum mittels unseres freien Willens, frei gewählt werden können. Dies bedeutet also auch, daß in diesen Lebensplan das Kausalitätsgesetz (Gesetz von Ursache und Wirkung) eingewoben ist und dadurch erklärt sich, daß wir selbst unsere eigene Wirklichkeit erschaffen. Was wir mit unserem freien Willen schaffen oder schöpfen, sprich die Erfahrungen, die wir machen, werden dadurch im Bewusstsein, Unter- od. Überbewusstsein, im kollektiven Bewusstsein, im morphologischen Feld, in der Akasha-Chronik, im Alles-Was-Ist eingebunden und abrufbar gespeichert. Somit erklärt sich auch der Begriff ‚Karma‘, als eine Aneinanderreihung und Verkettung von Ereignissen aus Ursache und Wirkung, welche sich folglich auf die unterschiedlichsten Seinsebenen auswirken. Wir weben das Magische Gewebe als Individuum, als kleine Gruppen (Familie, Freunde) oder als große Gemeinschaften (Nationen, Menschheit) und schaffen somit das, was wir als Realität wahrnehmen.

Nun zurück zur Empfängnis. Wenn sich jetzt zwei Menschen (Eltern) mit ihren jeweils individuellen, einzigartigen Energien zusammentun und tief aufeinander einlassen, entsteht zunächst eine neue dritte Energiematrix aus der Mischung dieser beiden. Die Energiematrix, im Metaphysischen bereits sichtbar als manifestes ätherisches Feld, enthält jetzt die Möglichkeiten, welche die Seele benötigt, um ihre Lebensaufgaben zu erfüllen bzw. Ihre Lernerfahrungen zu machen. Im Moment der Empfängnis, wenn sich eine der ca. ein Dutzend Samenzellen mit der empfänglichen Eizelle verbindet, verstärkt sich auch das energetische Band der Seele mit dieser befruchteten Zelle. (Eine weibliche Eizelle öffnet sich nur, wenn 10-12 männliche Samenzellen um ihr Öffnen werben. Eine dieser Samenzellen (die energetisch günstigste) erhält dann schließlich den Vollzugriff. – Ja…, Frauen wollen umworben werden! – ) Im Moment der Empfängnis verfestigt sich weiterhin zusehends das ätherische Feld (ätherischer Körper), was wiederum die Voraussetzung (nicht die Wirkung) der folgenden Zellteilung, -vervielfältigung und -spezialisierung für den physischen Körper ist.

Ohne den ätherischen Körper existiert kein physischer Körper. Der physische Körper wächst in den ätherischen Körper hinein. Metaphysisch betrachtet sehe ich den ätherischen Körper mit seiner etwas feineren Schwingung genauso, wie den physischen Körper. Der Ätherkörper ist sozusagen ein Abbild des physischen Körpers mit all seinen Organen, Systemen und anatomischen Funktionen. Er ist ein Netz aus Energielinien, die dem physischen Körper Struktur und Halt geben. Die Verfestigung des ätherischen Körpers um die befruchtete Eizelle bzw. das Kind geschieht zeitgleich mit der Verfestigung des Ätherkörpers um die Gebärmutter im Leib der Frau. Dadurch entsteht eine energetische Schutzmatrix, die die bald einfließende Seele weitestgehend vor äußeren Einflüssen, außer denen der Mutter, schützt. Der physische Körper des Kindes wächst in den ätherischen hinein. Die Seele fängt an, sich immer stärker mit der physischen Materie zu verbinden. Linear betrachtet kommt es zu einem Punkt oder Ereignis, an dem, gleich einem Lichtblitz, der Seele die bewusste körperliche Verbindung klar wird. Aus yogischer Sicht geschieht dies am 120. Tag nach der Empfängnis. Dies deckt sich mit unserer Erfahrung. Unsere Kinder fingen ab der 18. Schwangerschaftswoche an, sich im Mutterleib zu bewegen. Ab hier beginnt das Kind nach und nach im physischen Körper zu erwachen und verliert gleichzeitig ganz langsam das Bewusstsein des All-Eins-Seins.

Der nächste Moment von einzigartiger Bedeutung ist die Geburt. Im Moment der Geburt verschwindet fast augenblicklich die schützende Hülle der Gebärmutter. Das Kind ist von nun an der großen universalen Energie ausgesetzt, die uns umgibt und durchdringt. Aber auch umgekehrt wird das große Meer des Universums von nun an, vom neuen Energiefeld des Kindes beeinflusst, erweitert und bereichert. – In der großen Symphonie des Lebens erklingt eine neuer ureigener Ton. –

Im Säuglingsalter nimmt das langsame Erwachen im physischen Körper seinen Lauf. Die Seele hält sich anfangs noch in den höheren Energiekörpern auf und das Baby schläft sehr viel. Es ist die Zeit, in der die Seele den physischen Körper langsam in den ätherischen Körper hineinwachsen lässt; die Zeit, in der sich das Baby an die Begrenzungen der dreidimensionalen Welt mit ihren dementsprechenden Empfindungen gewöhnt. Schon hier kann man Unterschiede zwischen den einzelnen individuellen Seelen erspüren. Manchen fällt es leichter und einigen sehr schwer, ihre geistigen Führer oder Eltern loszulassen und ihre Zuneigung auf ihre neuen irdischen Eltern zu übertragen. Ich durfte die Erfahrung machen, daß der frühe, pränatale Kontakt von uns, als physische Eltern, diese Anpassungsschwierigkeiten positiv beeinflusste. Ich meine hier pränatale Freude, Willkommensein und Dankbarkeit, ohne den Focus zu sehr auf Sorgen, mögliche Probleme und Zukunftsängste zu legen, entgegen unserer menschlichen Konditionierung als ‚Bedenkenträger‘.!

Beim Säugling öffnet sich zuerst das Wurzelchakra (1. Chakra, irdisch physische Ebene), um der Seele die Verankerung in ihrer irdischen Existenz zu ermöglichen. Beim Neugeborenen verlässt die Seele den Körper aber noch recht häufig über das Kronenchakra, was sich im vielen Schlafen ausdrückt. Manche Kinder haben es jedoch sehr schwer (siehe oben), sich in den engen Grenzen ihres kleinen Körpers zurechtzufinden. Sie fühlen sich oft zwischen zwei Welten, der geistigen und der physischen, hin- und hergerissen. Der Trichter des Kronenchakras bleibt dann oft unverhältnismäßig weit offen. Manchmal gibt es auch einen Energieabfluss an anderen Chakren beispielsweise durch traumatische Geburtserlebnisse oder Störfaktoren nachgeburtlicher Untersuchungen oder Operationen, welche den Energiefluss zum Wurzelchakra blockieren, so daß sich dieses nicht richtig öffnen kann, was aber entscheidend im Inkarnationsprozess ist, um hier auf der Erde zu bleiben.

Beim Kontakt mit seiner Außenwelt, d.h. wenn das Baby seine Aufmerksamkeit auf Dinge in seiner Umgebung richtet, entstehen feine kaugummiartige Energieschnüre zwischen dem Gegenstand und der Aura um den Kopf des Kindes. Wenn die Aufmerksamkeit wieder nachlässt, zerreißen in der Regel auch die Energieverbindungen und die Aura um den Kopf des Kindes verblasst allmählich. Bei jedem dieser Prozesse wird ein wenig farbiges Licht in der Aura des Kindes hinzugefügt und prägt dadurch dessen Individualität. Gleiches gilt auch für uns Erwachsene. So baut sich Stück für Stück, ganz individuell, die Aura des Menschen auf. Dieser Prozess dauert ein ganzes Leben lang, denn alle Erfahrungen hinterlassen ihre Spuren in unserem Energiefeld (Aura) und in Allem Was Ist.

Die stärkste energetische Verbindung zwischen Mutter und Kind besteht direkt nach der Geburt. Sie hält ein ganzes Leben lang an. Diese energetische Nabelschnur ist eine besondere Verbindung des Kindes mit seinen biologischen Eltern, auch wenn sie im Laufe des Wachstums des Kindes langsam in den Hintergrund tritt. (Hier sei angemerkt, daß es für den Inkarnationsprozess der Eltern und des Kindes, also für deren Lernaufgaben, vorteilhaft ist, negative Bindungen, beispielsweise aus Ängsten des Loslassens oder aus Forderungen und Erwartungen, zu lösen und zu transformieren. Dafür gibt es energetische Werkzeuge, wie z.B. Cuttingprozesse. Hierbei werden nur die nicht mehr dienlichen Energieverbindungen gelöst, die energetische Nabelschnur zu den biologischen Eltern bleibt erhalten. Sie gründet nämlich auf der ‚dritten Energiematrix‘ welche die zwei einzigartigen Essenzen der Eltern geschaffen haben.)

Dadurch, daß die Chakren eines kleinen Kindes zwar vollständig da und offen sind, sie aber noch nicht vollends entfaltet und aktiviert wurden und ihnen der Schutzfilm fehlt, wie ihn Erwachsene haben, sind Kinder für das Umfeld in dem sie leben hochgradig empfänglich und sehr verletzlich. Kinder spüren genau, was zwischen ihren Eltern vorgeht. Ob diese ihr Empfinden nun offen äußern oder nicht, spielt keine Rolle. Kinder nehmen ihr Umfeld anfangs größtenteils in seinen feineren Energien wahr. Sie definieren ihr Selbst über ihre Wahrnehmung dieser hochschwingenden, feinen Energien. Sie bekommen dafür aber oft keine Bestätigung von den schon zum ‚Vergessen‘ konditionierten Erwachsenen, was aber wiederum wichtig für den Lernprozess des Kindes ist (siehe Teil 3 – Das Vergessen). Durch den fehlenden Schutzfilm um die Chakren, welche die äußeren Einflüsse filtern soll, nehmen Kinder also alles ungefiltert auf und müssen all die Eindrücke auch verarbeiten. Dadurch sind sie äußerst verletzlich und formbar. Erst im Alter von etwa 7 Jahren bildet sich der Schutzfilm über den Chakren, der Vieles aus unserem universalen Energiefeld abschirmt. Dann sind sie weniger verletzlich und es kommt zum Erwachen des bewussten Verstandes / Intellekts. Das bedeutet, daß z.B. offener oder versteckter Streit der Eltern oder die Wut eines Erwachsenen, egal ob ausgesprochen oder unausgelebt, genauso schockierend für das Kind sind, wie physische Misshandlung. Trauer und Depression überschwemmen dann das kindliche System.

Wir wünschen uns alle, unserem Kind einen möglichst einfachen Start ins Leben zu ermöglichen. Da dem Säugling, mit seinen noch nicht vollends entwickelten Chakren, aber die Möglichkeit fehlt, alle Energien und Eindrücke aus seinem Umfeld (universalen Feld) umzusetzen, hat die Natur den Müttern die Gabe des Stillens geschenkt. Beim Stillen geschieht also nicht nur physische Ernährung, sondern es wird auch auf feinstofflicher Ebene Energie auf das Kind übertragen, die für die Erhaltung des Lebens notwendig ist. In den Brustwarzen befinden sich zwei Nebenchakren, zwischen den sich ein ätherisches Feld wie ein Lichtbogen aufspannt.  (Jegliche Form von Leben wird aus dem Ätherfeld mit Energie versorgt und geht in Austausch. Man betrachte nur einmal die Entwicklung eines Baumes. Aus einem wenige Gramm oder Milligramm wiegenden Samenkorn wächst innerhalb weniger Jahre ein Baum heran, der seine Biomasse an Holz vermilliardenfacht [die ständig wechselnde Blattmasse gar nicht mitgerechnet]. Die hierfür benötigte Energie zieht er zum großen Teil aus dem ihn umgebenden und durchdringenden Ätherfeld. Diese enorme Vervielfältigung und Verdichtung seiner Biomasse kann er gar nicht ausschließlich aus den Molekülen der im Bodenwasser befindlichen Mineralien und Spurenelemente erreichen.)

Während nun das Kind heranwächst, entfaltet sich in der frühen Kindheit das 2. Chakra (irdisch emotionale Ebene). Das Kind fängt an, sich als eigenständiges Individuum neben der Mutter zu erfahren. Es beginnt persönliche Gegenstände mit ätherischen Fäden zu umspinnen. Je wichtiger ein Gegenstand in seiner ‚Phantasiewelt‘ ist, desto ausgeprägter sind auch die Energiefäden, die daran geknüpft sind. Die Dinge werden somit ein Teil des Selbst des Kindes. Entreißt man dem Kind einen solchen Gegenstand, zerreißen auch die energetischen Bindungen und man kann beobachten, wie das Kind emotional und/oder auch physisch darunter leidet. Im Alter von etwa 1,5 bis 2 Jahren betrachtet das Kind seine Eltern/Mama als sein Eigentum. Seine Liebesobjekte sind also sein Besitz.

Aber es lernt auch langsam mit anderen in Beziehung zu treten. Dabei löst es sich immer häufiger und weiter vom Energiefeld der Eltern. Das Kind dreht sich noch häufig um, um sicherzustellen, daß Mama oder Papa nicht zu weit entfernt sind. Die ätherische Nabelschnur verbindet es aber weiterhin mit diesen. Der Prozeß der Identitätsfindung hat begonnen. Es fühlt sich immer noch mit allem verbunden, versucht aber schon seine Einzigartigkeit zu erkennen. Der energetische Raum in dem und als das es sich wahrnimmt, wird durch seine persönlichen Gegenstände definiert. Es ist ein Raum mit seiner ganz eigenen Struktur und Ordnung. Das Ich des Kindes ist noch nicht stark genug ausgeprägt, um zwischen sich und anderen zu unterscheiden. Es erfährt sich also immer noch als der ihn umgebende Raum und wann immer jemand in diesen Raum eingreift, achtet es stark darauf, daß seine Struktur und Ordnung nicht zu viel Unruhe und Störung erfährt.

In den folgenden Jahren 4 – 7 seiner Entwicklung fühlt sich das Kind zwischen dem Bedürfnis seinen Raum zu schützen (sein Selbst zu sichern) und dem Wunsch nach Kommunikation hin- und hergerissen. Es macht einen Spagat zwischen der Erkenntnis seiner Eigenständigkeit (Kontrolle seiner persönlichen Gegenstände in seinem Raum / seinem Selbst) und der Erfahrung mit anderen Individuen verbunden zu sein.

Im Alter von etwa 7 Jahren ist der Raum so groß und offen geworden, daß es erkennt, daß es anderen Menschen ähnlich ist. Es ist weniger an seine Mutter gebunden und kann sich nun anderen Menschen leichter öffnen. Die Chakren haben nun ihre Schutzmembran gebildet und filtern viele umgebende energetische Einflüsse. Das Kind fühlt sich selbständiger und sicherer. Das ermöglicht nun ein leichteres Zusammenspiel mit anderen Individuen, die jetzt ihre ganz persönliche Energie in den Raum des Kindes mit einweben dürfen.

Wenn ich mein eigenes Leben, das meiner Frau und die Entwicklung unserer Kinder rückschauend betrachte, reift in mir die Erkenntnis, daß die ersten 7 Lebensjahre sehr prägend für die Selbstfindung sind. Ich möchte fast behaupten, die prägendsten. Dies erklärt sich aus der Offenheit und mehr oder weniger Ungeschütztheit der 7 Hauptchakren. Ich behaupte hiermit nicht, daß die folgenden Jahre der Latenzphase, Adoleszenz und das Erwachsensein nicht auch ihre Spuren in unserem Werden u. unserem Selbstbild hinterlassen, doch werde ich versuchen mich in den folgenden Ausführungen zu diesen Wachstums- und Erkennensphasen kürzer zu fassen.

Meine Frau und ich lernten uns mit 14 und 15 Jahren kennen. Wir durchquerten als Paar viele Höhen und Tiefen, machten viele glückliche, aber auch genauso leidvolle und schmerzhafte Erfahrungen, um uns selbst zu finden. Und dennoch habe ich das Gefühl, daß viele unserer mentalen, physischen und emotionalen Schmerzen, zu einem sehr großen Teil aus unseren frühkindlichen Konditionierungen (0-7J.) und zum anderen aus regressiven Erinnerungen stammen. Manche sagen auch: „Die Eltern liegen immer mit im Bett.“ . Damit meine ich aber nicht ausschließlich die sexuellen Beziehungen eines Paares und ich möchte hier auch kein Opfersein bewirken, denn Schuld gibt es nicht. Ich bin beim Schreiben dieser Zeilen vielmehr voller Demut, Dankbarkeit und Liebe für meine bisherigen Erkenntnisse und für meine Eltern, die ihre Energiemischung für mich bereitstellten, sodaß ich meine Lernerfahrungen machen durfte.

Die Hauptaufgabe der sogenannten Latenzphase zwischen 7 Jahren und dem Einsetzen der Pubertät (ca. 14 Jahren) besteht in der Entwicklung des Intellekts od. bewussten Verstandes. Das 3. Chakra (irdisch mentale Ebene) öffnet sich und wird allmählich vordergründig. Das Kind kommt jetzt zu Schule und doch kann ich bei meinen Kinder beobachten, daß die nun freigesetzten, physisch mentalen Energien des dritten Chakras, verstärkt in ihrem Phantasieleben zum Ausdruck kommen. (Regressive) Erinnerungen aus ‚längst vergangener‘ Entwicklungsgeschichte der Menschheit werden nun wach. Kinder werden zu Rittern, Indianern, Soldaten, Prinzessinnen oder Feen. Der Hintergrund sind tiefe idealistische Antriebe ihrer Seele, ihren Lebensplan zu erfüllen. In ihren Phantasiespielen tauchen die Kinder in Rollen ein, die das Streben ihrer Seele offenbaren und die es ihnen ermöglichen die Ziele ihrer Lebensaufgabe zu erreichen. – Wir alle sind Schöpfer unseres Selbst! Wir kreieren in jedem Moment die Ausrichtung und den Inhalt unseres Lebens! – Die unteren drei Chakren interagieren nun. Dies ist die erste und irdische Phase unserer Inkarnation auf irdisch physischer (1. Chakra), irdisch emotionaler (2. Chakra) und irdisch mentaler Ebene (3. Chakra).

Bei unseren beiden ältesten Kindern, habe ich jetzt die Möglichkeit u. Aufgabe, mich an meine Pubertät zurückzuerinnern und meine Fähigkeit zur Empathie zu schulen ohne den Kontakt zu verlieren. Hier wird ganz besonders deutlich, wie wichtig die frühkindliche Phase der Seelenentwicklung ist. Denn schon im frühkindlichen Reifeprozess der Seele ist der Aufbau einer Beziehung wichtiger, als ein Erziehen oder Anpassen des Kindes an eine Welt der „Erwachsenen“.

In der Phase der Adoleszenz befindet sich die Seele in einem Chaos aus emotionalen und körperlichen Veränderungen. Sie spürt auf allen Ebenen zum einen süßes Verlangen und erfährt aber auch schmerzhafte Zurückweisung. Im Energiefeld und im physischen Körper treten große Veränderungen ein. Der persönliche Energieraum wird nun stärker vom Schwingungsfeld der Freunde beeinflusst und die Wichtigkeit des elterlichen Feldes gerät nun mehr und mehr in den Hintergrund. Das 4. Chakra oder Herzchakra öffnet sich (astrale Ebene). Dies ist der Transformator und die Verbindung zu den oberen Chakren. Durch dieses Öffnen werden die irdischen Erfahrungen der unteren drei Chakren transformiert und mit den oberen Chakren und dem Alles Was Ist verbunden, verwoben und als Erinnerungen abgespeichert. Die neuen höheren Schwingungen der oberen Chakren fließen umgekehrt auch durch das Herzchakra in die unteren drei irdischen Chakren und werden dort verankert und als Erfahrungen wahrnehmbar. Es kommt zu einer gänzlichen Veränderung aller Chakren. Die Veränderung der emotionalen Wahrnehmung äußert sich beim jugendlichen Menschen manchmal in seinen verwirrten Handlungen. Im einen Moment ist er ein Erwachsener, im anderen wieder ein Kind. Der Körper reift langsam zur Gestalt eines Erwachsenen heran. Gleichzeitig öffnen sich das Kehlchakra (5.) und das dritte Auge / die Hypophyse (6. Chakra). Der heranwachsende Mensch durchlebt nun erneut alle vorangegangenen Wachstumsstufen, welche er schon erfahren hat. Er stand jedoch anfangs im Mittelpunkt des Universums (‚Ich‘, ‚Meine Mama‘, ‚Mein Papa‘, ‚Meine Freunde‘). Vorher waren also seine Liebesobjekte sein Besitz (Eltern / persönliche Gegenstände). Von nun an existiert sein Ich nicht mehr allein, sondern er denkt, daß sein Ich nur in Beziehung und Koexistenz zu seinem Gegenüber (Nicht-Ich / Du) gedeiht und wächst. Von nun an glaubt er sein Tun und Handeln so ausrichten zu müssen, daß er seiner geliebten Person liebenswert erscheint. Er unterliegt aber der Illusion der Trennung zwischen seinem Selbstbild (was er glaubt zu sein) und einem Idealbild (was er glaubt sein zu müssen bzw. was er denkt, was die andere Person erwartet, wie er sein soll). Beides ist jedoch nicht sein Selbst (was er wirklich ist). Anfangs schrieb ich, daß der Inkarnationsprozess ein lebenslanger Wachstums- und Erkennensvorgang ist. Hier kann nun jeder für sich selbstkritisch überprüfen, ob er noch immer Muster lebt, die der Adoleszenzphase zugeordnet werden. D.h., ob er noch immer Dinge tut, weil andere es von ihm erwarten, bzw. ob er immer noch glaubt, daß andere von ihm erwarten, so oder so sein zu müssen. Dem spricht insofern auch nichts entgegen, solange man diese Dinge in Liebe zu sich selbst und in Liebe für andere tut.

Wenn sich die Adoleszenzphase ihrem Ende nähert, schließt sich das Erwachsensein an. Alle Chakren und Energiemuster der Aura haben eine gewisse Stabilität erreicht. An diesem Punkt versucht der erwachsene Mensch oft alle weiteren Veränderungen abzuwehren od. zu umgehen. Sein Leben stagniert in vermeintlich „sicheren“ Mustern. Durch seine klare Definition, wie das Leben sei, begrenzt er seine Wirklichkeit. Doch nur den Wenigsten gelingt dieser Stillstand. Die meisten Menschen müssen anhand ihrer schwierigkeitsreichen Lebenserfahrungen feststellen, daß sich die Wirklichkeit nicht so leicht begrenzen lässt. Auf der Suche nach dem Sinn ihres Seins (bewusst oder unbewusst), führt das Leben sie von über viele Herausforderungen von einer Erfahrung zur nächsten, dem Erkennen ihres wahren Selbst entgegen.

In der Phase des Erwachsenseins wird das Ich-Du auf das Ich-Du-Sie erweitert. Das Erweitern des Kehlchakras (5.) führt nicht nur zu stärkerer Kommunikation, sondern erlaubt nun auch ein stärkeres Geben und Nehmen. Familien entstehen. Aus zwei einzigartigen Energiemustern entsteht wieder eine neue dritte Energiematrix. Früher sagte man gerne: Der Kreis schließt sich. Der Kreis ist jedoch kein Kreis, sondern eine Spirale. Jede folgende Generation schwingt in höheren Frequenzen und wie schon erwähnt, beschreibt dies den evolutionären Prozess der Menschheit. Manchen erwachsenen Menschen gelingt es auch, ihr Herz so weit zu öffnen, daß die Liebe nicht nur für ihren Partner, Kinder und Familie fließt, sondern für die gesamte Menschheit. Wenn sich im Laufe des Reifens auch das dritte Auge (6. Chakra) für noch höhere Frequenzen öffnet, erkennt der Mensch die Einzigartigkeit jeder Seele und die Verbundenheit allen Lebens mit Allem Was Ist. Dies ist ein Versprechen.

Die Reife. Wird der Mensch nun reifer, altert und nähert sich dem Tode, nimmt die irdische Energie der unteren Chakren langsam ab und wird nach und nach durch immer höher schwingende Energien ersetzt. Diese Energien sind viel geistiger als das Leben auf körperlicher Ebene und dienen der Vorbereitung nach Hause zurückzukehren. Wenn man diese oben beschriebenen natürlichen Zusammenhänge tief verstanden hat, wird das Leben harmonischer und von Liebe erfüllt sein. In der Folge harmonisiert sich das Nabelchakra. Die Wahrnehmung vertieft / verfeinert sich und das Leben wird trotz abnehmender körperlicher Kraft, interessanter und reicher, einfach stimmig.

Bei dem, was der Mensch als Tod bezeichnet, verlässt er die irdische Ebene durch das Kronenchakra (7.). Es ist der umgekehrte Prozess des Einfahrens der Seele in den physischen Körper vor seiner Geburt. Die sogenannte ‚Tunnelerfahrung‘ ist ein Sich- Zurückziehen der irdischen Energien aus dem Aurafeld (gespeicherte irdische Erfahrungen als Gedanken und Gefühle), das Aufsteigen der Seele durch die Chakren entlang des Hauptkraftstroms (Spinalkanal) und das Herausfahren eben dieser durch das Kronenchakra. In diesem Prozess zieht blitzartig unser gesamtes Leben an unserem geistigen Auge vorbei, in einer absoluten Klarheit über alle getroffen freien Willensentscheidungen. Uns wird spätestens jetzt augenblicklich bewusst, welche Lektionen gelernt wurden und welche Erfahrungen in der nächsten Inkarnation gelernt werden wollen. Im Tod begegnen wir wieder unseren Geistesführern. Es folgt eine Zeit des Ausruhens und des Feierns der bestandenen Prüfungen (Walhalla in der nordischen Mythologie), bis die Seele beriet zur nächsten Inkarnation ist, um irgendwann auch inkarniert ihr volles Potential auszuschöpfen und ihr wahres Selbst zu erkennen: das All-Eins-Sein. Wenn die Seele dies erkannt hat, wird sie sich nicht mehr in so tiefes Vergessen wie eine irdische Inkarnation fallen lassen.

Der Tod ist also lediglich ein Übergang von einem Bewusstseinszustand in einen anderen oder besser gesagt ein Übergang zu größerer Bewusstheit, ein Rückerinnern an unsere wahre Größe, an die Verbundenheit mit Allem-Was-Ist. In meiner Wahrnehmung sterben wir jedes Mal, wenn wir vergessen, wer wir sind (wenn wir Erfahrungen blockieren – Teil 3). Vergessen ist ein Abspalten von Seelenanteilen, ein Abspalten von Anteilen unseres wahren Selbst, ein Ausblenden bestimmter Anteile aus unserer Wirklichkeit, wodurch sich unsere Wahrnehmung beschränkt. Wir inkarnieren, um uns genau diese Teile wieder zurückzuholen und uns somit zu vervollständigen und zu erlösen. Viele Menschen fürchten den Tod und doch sind sie schon gestorben. Das Einzige, was bei dem, was wir Tod nennen, stirbt, ist der Tod selbst (also das Vergessen). Während unseres gesamten Lebens blenden wir Erfahrungen, Gefühle und Erinnerungen aus, die wir vergessen wollen, um die Verletzungen nicht zu spüren und dies fängt schon in unserer Kindheit an. Diese ausgeblendeten Anteile (diese kleinen Tode) kann man in der Aura oder im metaphysischen Feld als Blockierungen (‚helle od. dunkle Flecken‘) wahrnehmen. Das Einzige was dich von Allem anderen trennt, bist Du selbst. Für alle von Dir selbst ausgegrenzten Anteile ist der Tod schon eingetreten. Der Tod besteht in der Ausgrenzung und Trennung. Du inkarnierst also nur deswegen, um jene abgespaltenen, toten Anteile wieder zum Leben zu erwecken.

 

– Dein ganzes Sein erfährt einen Wandel –

– Alles ist möglich –

Sebastian Gärtner 2018-05-23

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